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Thursday, 23.11.2017
Etappen Blog Verona
Thursday, 2010-04-15 15:45 Alter: 8 Jahre

Verona

Der Weg fuehrte uns heute an der der Etzsch entlang. Auf diesem Weg konnten wir wieder herrliche Eindruecke sammeln und unserer Leidenschaft nachgehen.

Neben groesstenteils sonnigem Wetter bei ca. 20 Grad Celsius, wurden einige Laeufer von einem Gewitter und Hagel ueberrascht. Die Stimmung war trotzdem sehr schoen.

Vom Stadtrand  von Verona aus wurde unser Team von der Stadtpolizei zum Colloseum gefuehrt. Dort erwarteten uns sehr freundliche Vertreter der Stadt und eine Stadtfuehrung, die uns unter anderem zu dem Balkon von Julia fuehrte.

Im Anschluss gab es leckere Pasta bei einem schoenen Glas Wein.

 

Impressionen der Etappe

Verona

Die Stadt Verona wird von der Etsch durchflossen und liegt im Veneto in Norditalien. Das Wahrzeichen der Stadt ist die antike Arena. Von dort führt die Via Mazzini zum historischen Zentrum der Stadtrepublik Verona, der Piazza delle Erbe. Dieser Platz hatte hauptsächlich eine poltische Funktion mit der vierflügeligen Anlage des Palazzo del Comune und seinem mächtigen überragenden Wehrturm, dem Torre di Lamberti, sowie dem Versammlungsgebäude der Kaufleute, der Cassa dei Mercanti. Am Rand der Altstadt am Etschufer liegt der Dom Santa Maria Matricolare. Die Fassade, die Apsis und Seitenportale sind durch zweifarbigen Stein gekennzeichnet. Der steinerner Baldachin über dem Hauptportal mit den kunstvollen Säulen wurde von zeitgenössischen Steinmetzen gestaltet. Die angrenzende Taufkirche San Giovanni in Fonte aus dem 12. Jahrhundert zeigt ein romanisches Taufbecken, das aus einem roten Marmorblock gefertigt wurde. Nebenan schließt die Kirche Sant'Elena an, das ehemalige Gotteshaus des Domkapitels, in dem Mauerreste und Mosaiken der Vorgängerkirche aus dem 4. und 5. Jahrhundert  zu sehen sind. Das vor den Toren Veronas entstandene Benediktinerkloster San Zeno Maggiore ist von einer Klosterstadt umgeben. Die im 12. Jahrhundert begonnene Kirche beherbergt in der Krypta die Gebeine des Stadtheiligen San Zeno. Eindrucksvoll ist die Westfassade des Gotteshauses, das durch die große Fensterrose im Mittelschiff besticht. Die Portalanlage mit dem aus Stein gefertigten Baldachin der ornamentalen Säulengestaltung erinnert an die Portalgestaltung des Domes. In dem Rundbogenfeld oberhalb des Portals ist der Stadtheilige dargestellt. Der dekorative Reichtum in der Gestaltung der Fassadenarchitektur ist charakteristisch für den Stil der lombardischen Romanik. Die Bronzetüren mit den aus dem 12. und 13. Jahrhundert stammenden Darstellungen des Alten und Neuen Testaments zeigen in einem hohen Maß gestalterische Plastizität und Perspektive in den Bildfelder. Beim Eintreten in das Gotteshaus eröffnet sich der gewaltige Innenraum, der durch den erhöhten und gewölbten Hochchor und eine nur halb im Boden versenkte  Bühnenkrypta beeindruckt. Der Hochaltar zeigt ein Triptychon Andrea Mantegnas, das in illusionistischer Weise Maria thronend zwischen Engeln und Heiligen zeigt.