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Thursday, 18.10.2018

Roger Hessel

Wie bist du auf den Lauf „Von Luther zum Papst“ aufmerksam geworden?

Ich arbeite derzeit für die Regionalregierung der Lombardei in Norditalien. Die lombardische Regionalregierung wurde im letzten Jahr von einer Delegation der Landesregierung Sachsen-Anhalt besucht. Es war also in Mailand, wo ich Herrn Lars-Jörn Zimmer, Mitglied des Landtags und Koiniziator des Laufes, kennengelernt habe.

Für was  begeistere ich mich sportlich?

Ich liebe die Berge: die Höhe hat etwas Mystisches. Wenn die Sonne auf Gletscher und Schneefelder scheint, wo ich mit Tourenski eine Spur lege, dann beginnt das Paradies auf der Erde! Vor 15 Jahren konnte ich den höchsten Berg Perus ersteigen, mit Steigeisen und diesmal ohne Ski (Huascaran, 6700m).

 

 

 

 

Worauf freust du dich? Was liegt dir am Herzen?

Zum Beispiel freue ich mich, von unseren afrikanischen Mitläufern zu lernen… Wie sie mit Gefühlen  umgehen; mit welchem Vertrauen sie an Gott glauben!

Und ich freue mich darauf, keinen Pokal zu gewinnen, sondern dankbar zu sein, einfach laufen zu können und dabei ein kleiner Teil des „Grossen Puzzels der Menschlichkeit“ sein zu können!

Was möchtest du all denen sagen, denen wir auf unserem Weg begegnen?

Der „Von-Luther-zum-Papst-Lauf“ ist auch ein Ereignis mit europäischen Charakter!

Dazu ein Beispiel: Ich lebe seit 8 Jahren in der norditalienischen Metropole Milano. Des häufigeren höre ich Italiener sagen: „Du bist ein Lutheraner.“ (Bin ich nicht. Ich bin Christ und Katholik, aber das ist nicht weiter wichtig, möchte der ökumenische Gedanke unseres Lauf ja gerade das Konfessionsverbindende betonen.) Nein, interessant ist es, Menschen aus anderen kulturellen Kreisen kennenzulernen. Es erscheint mir eine wertvolle interkulturelle Erfahrung zu sein sich immer wieder bewusst zu werden, dass wir zu wenig von unseren Nachbarn wissen! So wissen Italiener oft wenig von den Nordeuropäern, und Deutsche wissen wenig über die kulturelle Vielfalt der 20 italienischen Regionen. Das lernt man nicht in zwei Wochen Urlaub und „Dolce Vita“ am Strand. Das „Andersein des Anderen“ ist ein fabelhafter Spiegel, der es erst ermöglicht zu verstehen, wer man ist.

„Völkerverständigung“ ist ein Wort, in dem viel mitschwingt… Ein Übersetzungsversuch ins Italienische…? Ach, dass würde ich umschreiben: „avvicinamento fra culture“ oder „la comprensione fra le peculiarità dei  popoli“. Klingt doch melodisch, oder?

 

 

 

 

Meine Botschaft der Begeisterung für alle Mitstreiter und Zaungäste:

· „Von Luther zum Papst“ – ein Lauf des interkulturellen Dialogs!

· „Da Lutero al Papa“ – ecco il progetto del dialogo interculturale!

We need to say it also in English: Learn from the otherness of your neighbour!“

 

 

 

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