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Monday, 20.08.2018

Sebastian Wolligandt

Sebastian WolligandtDieser sonnige Morgen vor der Jahrhunderthalle in Spergau, sollte nicht nur der Tag meiner ersten 42,195 km werden, nein, sondern auch der Tag, an dem ich von diesem großartigen Projekt, welches sofort Begeisterung in mir auslöste, erfuhr.

Getragen von dem Gedanken, der Begeisterung und einem Gänsehaut auslösendem Gefühl, ein kleiner Teil eines solch großartigen Projektes zu sein, überquerte ich nach 3:35h die Ziellinie auf dem Markplatz in Halle.

 

„Innen ist es dunkel. Die Plastikfolien machen aus dem hellen Sonnenlicht einen gräulich-blassen Dunst, der sich mit dem Geruch von Urin und faulem Wasser mischt. So ist der Alltag in einem von vielen Hundert Zelten im Flüchtlingslager in Eldoret im Westen Kenias.

Vor anderthalb Jahren, im Januar 2008, mussten sie fliehen, weil die Nachbarn ihr Haus angezündet hatten. „(Die Zeit)

Viele Kenianer, so auch unsere Freunde und Mitstreiter Isaak und Paul,  mussten und müssen solch ein schweres, mich zu tiefst erschütterndes Leid über sich ergehen lassen.

Ich hatte die Möglichkeit diese beiden warmen und herzensguten Menschen kennenzulernen. In Anbetracht dessen, bleibt einem einfach nichts anderes übrig, als zu helfen. Ich hoffe die vielen Menschen, die uns auf unserer Mission nach Rom begegnen, empfangen und vielleicht auch ein Stück begleiten werden, sehen das auch so, und helfen uns zu helfen.

Getreu dem Konfuzianischen  Motto „Der Weg ist das Ziel“, werden wir, so wie ich hoffe, viele schöne Momente und Herausforderungen jeglicher Art, die uns keiner mehr nehmen kann und uns alle Zeit in Erinnerungen schwelgen lassen, erleben.

 

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